Inspiration zuordnen

Eines der am Anfang schwierigeren Dinge ist es, Eingebungen und Inspirationen richtig zuzuordnen: kommt es von Gott oder von meinem Ego?

Früher nannte ich es „Das Gefühl“. Immer wenn ich „Das Gefühl“ hatte, wusste ich, es passiert gleich etwas, das mit mir zu tun hat. Mittlerweile gibt es mehrere „Gefühle“, die ich unterscheiden kann. Ich gehe davon aus, dass es im Lauf der Zeit sogar noch mehr werden, je mehr ich mich daran gewöhne und es zulasse. Ich war zwar schon immer „irgendwie spirituell“ und wusste, dass ich übersinnliche Fähigkeiten habe, aber dass ich es so richtig nutzen und lenken kann, ist für mich auch noch relativ neu. Früher wusste ich gar nicht, wie fein man das noch kalibrieren und ausbauen kann – in dieser Hinsicht lernt man nie aus und es gibt immer wieder interessantes zu entdecken!

Warnungen

Warnungen erhalte ich oft als Synchronizität von Außen, manchmal aber auch als „Gefühl“ oder eine Kombination von beidem – es soll ja schließlich sichergestellt sein, dass ich die Warnung auch kapiere.

Ego vs. Göttliche Eingebung unterscheiden

Mir ist aufgefallen, dass ein vom Ego ausgelöstes Gefühl mich in Wallung bringt. Mein Herzschlag und Puls ändern sich. Und ich mache mir Gedanken (mit dem Verstand).

Eine Göttliche Eingebung fühlt sich absolut neutral an.

Ich weiß einfach.

Es ist wie wenn man auf das Handy schaut und sieht den Namen und die Nummer – man weiß schlicht und einfach, wer anruft. Man denkt nicht „oh wer kann das sein“ oder „mhhh mal gespannt wer das ist“, sondern man geht ran und begrüßt die Person gleich mit Namen, in etwa so.

Gott bzw. die Innere Stimme flüstert. Das Ego schreit und versucht, sich mit körperlichen Reaktionen bemerkbar zu machen.

Natürlich muss man hier von inneren und äußeren Reizen unterscheiden – eine körperliche Angstreaktion, zum Beispiel weil LKW direkt auf dich zu fährt, ist normal und gut, fight or flight, da darf man dann schon reagieren, um das körperliche Leben zu retten. Versteht mich da nicht falsch. Mir geht es hier um „innere“ Dinge, zum Beispiel wenn man Entscheidungen treffen muss oder wenn man sich ein Bild über eine soziale Situation mit anderen Menschen machen muss und dergleichen, nicht um körperliche Bedrohungen.

Religion nicht nötig

Man kann seine diesbezüglichen Fähigkeiten übrigens schulen und üben, ohne irgend einer gewissen „Schule“ oder spirituellen Richtung oder gar religiösen Gruppierung anzugehören. Meiner Meinung nach behindert einen das nur.

Mein Tipp wäre, extrem offen für verschiedene Weltbilder zu sein und sich diejenigen Metaphern auszusuchen, die am besten zu einem selbst passen. Außerdem empfehle ich es, flexibel zu bleiben und anstatt mehr hinzuzufügen immer wieder etwas wegzunehmen, sich sozusagen Abkürzungen zu bauen (z.B. für hypnotische Clues oder wenn man seine Gefühle unter Kontrolle bringen möchte).

„Bis zehn zählen“ beispielsweise dauert mir zu lange, ich mache die Augen zu und denke beim Einatmen „Zehn“ – fertig.

Baukasten-Prinzip, weil nur du selbst weißt, was richtig für dich ist!

Man muss da auf jeden Fall seinen eigenen Weg finden. Vorgefertigte Dinge haben mir noch nie gepasst und ich hab schon immer selbst an allem herumgeschustert – mit Erfolg würde ich sagen!

Jeder Mensch hat eine Intuition und ist mit dem göttlichen Verbunden, man muss sich nur trauen und den Inspirationen Raum geben. Trau dich!

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